Schmerz, der nicht schreit,
jagt auf Gedanken,
Dohlen im Rauchfang
flatternd und schreiend,
Licht suchend hilflos.
Wolken aus Ruß.
Schwingen zerknicken,
furchen den Stein.
Manchmal doch gnädig
Phantasie
schüttelt den Schleier
traumgewoben.
Tropfen draus sinken,
lindernde Tränen,
fallen durch Schwärze,
sprühende Sterne,
werden in Federn
leuchtende Steine.
Nachtvögel, verzaubert
in sanftbunte Falter
gaukelnd im Halbdunkel
weben sie Märchen,
Weh, wenn die Flügel
Wahrheitsglut streifen!
© Text mit freundlicher Genehmigung von Friedrich Treber. Der Künstler und Schauspieler Friedrich Treber, Jahrgang 1943, ist Lehrer im Ruhestand und lebt im pfälzischen Pirmasens.
Werkverzeichnis Friedrich Treber:
Ein Geschenk für Lehrer Müller? Weinheim, 1994
Sitzengeblieben. Weinheim 1994
Glaube, Liebe, und so weiter. Weinheim 1998
Alleine hält das keiner aus! Weinheim 1999
CD: Steine und Blumen. Laura Records, Eisenberg/Thüringen 2005
CD: Von der anderen Seite. Laura Records, Eisenberg/Thüringen 2008




